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Sie finden hier alle Informationen über den Gitarristen Stefan Mönkemeyer, Konzerttermine, Gitarrenunterricht, Videos und Hörproben.
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Neuigkeiten, aktuelle Konzerttermine und meinen Blog gibt es rechts.
Die Presse schreibt über Stefan's Konzerte:
„Blitzschnell bewegten sich die Finger…über die Saiten. Die Fingerfertigkeit beeindruckte die
Konzertbesucher. Ein Traum so spielen zu können.“ (Ruhr Nachrichten)
„Mit seinen gefühlvollen Gitarrenstücken bewegte Stefan Mönkemeyer die Gemüter der
Zuhörer und erntete dafür tosenden Applaus.“ (Rheinische Post)
“…zehn begnadete Finger…Gitarrenabend der Extraklasse…einen Großen des Gitarrenspiels.
Eigenkompositionen voller Tiefgang. … Begeisterter Applaus…Emotional, warmherzig, klar und
stürmisch. Klasse.“ (Soester Anzeiger)
Hier können Sie auf Stefan's Website auch direkt nach Begriffen und Inhalten suchen:
Ich habe mich nach einem längeren, mehrjährigen, inneren Erkenntnis-Prozess entschieden, kein Unterrichtsangebot mehr für Kinder und Jugendliche zu machen.
Ich stelle hier Eltern trotzdem einige meiner Erfahrungswerte zur Verfügung, die Ihnen bei der Entscheidung und Reflexion, ob Gitarrenunterricht für Ihr Kind das Richtige sein kann, helfen können. Das sind natürlich nur einige wenige exemplarische Gedanken und Beispiele.
Ich schreibe hier Klartext - auf Basis meiner über 30-jährigen Erfahrung. Wer davon profitieren möchte ist gerne eingeladen, weiterzulesen.
Für Eltern, die nicht zur kritischen Eigenreflexion willens sind, dürfte es eher keinen Sinn machen, weiterzulesen.
Ich habe neben dem Unterrichts-Angebot für Erwachsene immer auch Kinder und Jugendliche unterrichtet. Ich habe das in der Vergangenheit insbesondere deswegen gerne gemacht, weil ich aus (auch eigener leidvoller) Erfahrung weiß, dass Musikunterricht in den Schulen in der Regel entweder gar nicht stattfindet oder allzu oft in wenig geeigneter Art und Weise durchgeführt wird (Ausnahmen gibt es natürlich, aber die sind nach meiner Erfahrung viel zu selten). Zudem gibt es dort zu wenig individuelle, musikalische Förderung.
Darüber hinaus wird in vielen Familien überhaupt nicht musiziert. Außerdem konnten junge Menschen über meinen Unterricht einen realistischen Einblick in die Arbeit und die Anforderungen eines selbstständigen Profimusikers gewinnen. Und solche Möglichkeiten gibt es für Kinder in unserer Gesellschaft sehr selten.
Leider habe ich jedoch feststellen müssen, dass in den letzten Jahren immer häufiger junge Menschen zu mir kamen, die nicht mehr über die einfachsten, notwendigen Grundkompetenzen verfügten.
Das fängt bei extrem verkürzten Aufmerksamkeitsspannen und sehr schlechter Gedächtnisleistung an, geht über enorme grundmotorische Defizite bis hin zu kognitiven Defiziten, sowie -leider immer öfter- psychischen Erkrankungen.
Zudem fehlt es immer häufiger an Frustrationstoleranz, Ausdauer und der notwendigen Bereitschaft zum Üben (manchmal auch an Zeit, dazu weiter unten mehr). Auch notwendiges Engagement und eine Neugier und Demut gegenüber der Musikmaterie und dem Instrument gegenüber zeigten sich bei jungen Menschen inzwischen fast gar nicht mehr.
Über die gesellschaftlichen, technologischen, bildungstechnischen und weiteren Ursachen für diese bedenkliche Entwicklung gibt es inzwischen auch eine breite, gesellschaftlich Diskussion.
Manche Eltern haben die Illusion, wenn Ihre Kinder bereits fünf Hobbys betreiben, dass noch ein sechstes (Gitarre lernen) obendrauf gepackt werden kann. In aller Klarheit: nein, das funktioniert nicht. Prioritäten setzen ist da angesagt, was geht und was nicht (mehr). Kinder wollen und brauchen Klarheit (übrigens nicht nur dabei).
Für die Entwicklung von Kindern ist es wichtig, sich auch mal anstrengen zu müssen und zu erkennen, dass Fortschritte auf der Gitarre nur über Fleiß zu erzielen sind. Alles andere ist schlichtweg Märchenerzählerei. Und wer nicht wirklich „Bock“ auf Gitarre spielen hat, wird ohnehin daran scheitern.
Ich habe Eltern erlebt, die geradezu panische Angst haben, ihr Kind könnte einen Misserfolg haben (überbehütete Kinder/“Helikoptereltern“). Dabei ist es völlig normal, dass nicht jedes Kind die notwendige musikalische Grundbegabung für das Erlernen eines Instrumentes mitbringt. Und Kinder sollen, dürfen und müssen auch Erfahrungen des Scheiterns machen. Wie sollen sie sonst ihre Grenzen kennenlernen? Das Leben besteht zu einem Teil aus Erfahrungen des Scheiterns, mit denen man umgehen lernen muss.
Wenn etwas nicht funktioniert so ist das kein Weltuntergang, sondern schlichtweg die Möglichkeit, etwas daraus zu lernen. Und Eltern sollten Kindern das vorleben.
Kinder tun übrigens tendenziell nicht das, was man Ihnen sagt, sondern was sie vorgelebt bekommen.
Der Betreuungsaufwand für Kinder im psychosozialen Bereich ist durch die oben beschriebenen Entwicklungen inzwischen so hoch, dass das nicht mehr im Rahmen von Gitarrenunterricht geleistet werden kann. Dafür gibt es speziell ausgebildete Sonderpädagogen und Kinder- und Jugendtherapeuten, sowie Musiktherapeuten. Im Gitarrenunterricht lässt sich so etwas nicht ansatzweise auffangen.
Ich kann in meinem Beruf keine (quasi)therapeutische Arbeit „en passant“ verrichten. Daher ziehe ich die Konsequenz und konzentriere mich im Bereich Unterricht zukünftig ausschließlich auf den Erwachsenenbereich.
Manche Eltern haben übrigens gerne mal ein geschöntes Bild von Ihren Kindern. Nicht jedes Kind ist musikalisch begabt. Das ist eigentlich auch nicht weiter schlimm, aber das eigene Wunschdenken überdeckt allzu oft den realistischen Blick. Und das behindert eine angemessene Entwicklung von Kindern.
Um einem Missverständnis vorzubeugen: Ich habe im Laufe meiner Tätigkeit ganz tolle junge Menschen kennengelernt, die alle auf ihre Art oft ganz prima waren. Manche waren Opfer von bestimmten Umständen, (frühen) Schicksalsschlägen, fragwürdiger Erziehung, Überkonsum sozialer Medien (die u.a. passiv machen), zu viel Screen time am Handy und am PC, aber auch Verwöhnheit, fehlendes geerdet sein uvm.
Kinder kommen ja nicht mit den oben beschriebenen Verhaltensmustern auf die Welt, sondern diese sind das Resultat bestimmter, ungünstiger Entwicklungsprozesse.
Und zum Schluss noch etwas ganz Wichtiges: Kinder müssen draußen spielen, in der physisch-realen Welt und nicht nur auf Bildschirme „glotzen“. Das ist nicht gut für die Gehirnentwicklung, wie man ja inzwischen längst weiß.
Im Stillen haben mir manche Kinder einfach nur sehr leid getan und ich hoffe, sie finden alle ihren Weg und ich wünsche jedem von Ihnen das Allerbeste im Leben.
Hier noch eine kleine Checkliste für Eltern, die überlegen für Ihr Kind Gitarrenunterricht zu suchen:
♪ Das Kind sollte grundsätzlich Interesse an Musik und speziell an der Gitarre haben. Ein echtes Interesse am Instrument ist eine Grundvoraussetzung
♪ Wichtig sind Geduld und eigene Motivation, eine positive Einstellung gegenüber dem Lernen eines neuen Instruments, Lust auf Neues und die Bereitschaft, Anweisungen eines Lehrers umzusetzen
♪ Ihr Kind benötigt ausreichend Frustrationstoleranz. Gitarre lernen geht nicht „von heute auf morgen“ und erfordert den konstruktiven Umgang mit eigenen Fehlern
♪ Bereitschaft und ausreichend Zeit für regelmäßiges/tägliches Üben. Das Üben zu Hause erfordert Selbstdisziplin und Geduld. Eltern spielen hier eine wichtige Rolle, indem sie ihr Kind positiv ermutigen und das Üben unterstützen.
♪ Das Commitment, regelmäßig zum Unterricht zu kommen und Hausaufgaben zu erledigen
♪ Ein Kind sollte in der Lage sein, sich für eine gewisse Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Gitarrenunterricht erfordert Aufmerksamkeit und das Üben von bestimmten Bewegungsabläufen und Koordination in häufigen Wiederholungen
♪ Bei bestimmten Erkrankungen des Kindes wie AD(H)S, Asperger, PTBS, Angststörungen u.a. sollte jemand mit einer speziellen, sonderpädagogischen - (musik)therapeutischen Ausbildung als Lehrer ausgesucht werden. Auch die Abklärung, ob das Kind überhaupt geeignet ist, sollte dort erfolgen
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Wann ist Musik eigentlich „virtuos“? – Der Versuch (k)einer Antwort
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